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Universität in Buea forscht gemeinsam mit deutschen und afrikanischen Universitäten an der Heilung gefährlicher Krankheiten

männliche Wissenschaftler Blick durch Mikroskop im Labor

Forschungsstandort Deutschland, © Colourbox.de

05.09.2019 - Artikel

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit 2017 fünf afrikanisch-deutsche Netzwerke im Rahmen der Initiative „Forschungsnetze für Gesundheitsinnovationen in Subsahara-Afrika“ und stellt dafür bis 2021 über 50 Millionen Euro zur Verfügung. Die Forschungsnetze sind Teil der Afrika-Strategie des BMBF. In den Netzen kooperieren 4-7 afrikanische mit 2 deutschen Forschungsinstitutionen.

Alle Netze werden von afrikanischen Forschenden vor Ort koordiniert. Im Mittelpunkt der Forschung steht die Bekämpfung von Krankheiten, die Menschen in Afrika besonders gefährden. Hierzu gehören Tuberkulose, HIV/AIDS und die sogenannten „vernachlässigten Tropenkrankheiten“, aber auch die zunehmenden Diabetes- und Herz-Kreislauferkrankungen, die ein zusätzliches Problem für afrikanische Gesundheitssysteme darstellen. Die Forschungsnetze sollen eng mit Universitäten, Versorgungseinrichtungen und der lokalen sowie regionalen politischen Ebene zusammenarbeiten und somit sowohl die Bildungs- als auch die Gesundheitssysteme der afrikanischen Partner nachhaltig stärken. Langfristiges Ziel der Initiative ist, dass die Forschungsergebnisse Eingang in die nationalen und regionalen Gesundheitsagenden der beteiligten Länder finden, um die Nachhaltigkeit und den Nutzen der Forschung für die Allgemeinheit zu gewährleisten.

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