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Äquatorialguinea: Politisches Porträt

28.02.2022 - Artikel

Äquatorialguinea ist das einzige spanischsprachige Land Afrikas und reich an Erdöl- und Erdgasvorkommen.

Das Staatsgebiet von der Größe Brandenburgs besteht aus der Insel Bioko vor der Küste Kameruns, den Inseln Corisco, Elobey Grande, Elobey Chico, der Insel Annobón südwestlich von Sao Tomé und Príncipe vor der Küste Gabuns, und einem Festlandsteil, der im Norden an Kamerun grenzt, im Süden und Osten an Gabun. Die Insel Annobón ist der einzige Teil Äquatorialguineas, in dem mehrheitlich ein portugiesisches Creole gesprochen wird. Rund ein Viertel der 1,4 Mio. Einwohner lebt in der Hauptstadt Malabo auf der Insel Bioko.

Der mit umfangreichen Machtbefugnissen ausgestattete Staatspräsident Teodoro Obiang ist nach einem Militärputsch seit 1979 im Amt und damit der am längsten regierende afrikanische Staatschef. Die Präsidentenpartei PDGE bestimmt als faktische Einheitspartei das politische Leben und errang bei den Wahlen 2017 alle Sitze im Parlament.

Aufgrund von Beschränkungen der Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie der Verfolgung von Oppositionellen und Menschenrechtsverteidigern wird das Land im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen regelmäßig kritisiert.

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