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Remonstrationsverfahren

21.11.2022 - Artikel

Allgemeine Informationen

Für den Fall, dass Ihr Visumantrag abgelehnt wurde und Sie mit dieser Entscheidung nicht zufrieden sind, finden Sie die Ihnen zur Verfügung stehenden Rechtsmittel am Ende der Begründung der Ihnen ausgehändigten Entscheidung unter der Überschrift „Rechtsbehelfsbelehrung“.

Lesen Sie die folgenden Informationen vor Einlegung der Remonstration aufmerksam durch.

Einlegung der Remonstration

Bitte beachten Sie, dass Remonstrationen, welche den folgenden Mindestanforderungen nicht entsprechen nicht bearbeitet werden können.

Die Konsultation eines Reisebüros oder einer Visaberatung ist für die Verfassung einer Remonstration und das Betreiben des Remonstrationsverfahrens nicht erforderlich.

Form und Frist der Remonstration

Die Remonstration muss schriftlich im Original bei der Visastelle der Botschaft eingelegt werden. Die Remonstrationsfrist beträgt in der Regel ein Monat nach Bekanntgabe, das heißt Aushändigung der Ablehnung.

Mindestinhalt der Remonstration

Die Remonstration muss mindestens folgende Informationen enthalten:

  1. Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Passnummer des Remonstrationsführers / der Remonstrationsführerin.
  2. Ablehnungsdatum.
  3. Fünfstellige Antragsnummer (zu finden auf der Quittung oder dem Ablehnungsbescheid).
  4. Zustellungsfähige Anschrift (Straße, Haus, Wohnung, Stadt/Dorf/Siedlung), Kreis, Region) und wenn vorhanden Ihre Faxnummer und E-Mailadresse.
  5. Ihre eigenhändige Unterschrift (bei einer Remonstration durch Dritte deren eigenhändige Unterschrift).

Eine Remonstration durch Dritte, z. B. den Einlader oder einen Rechtsanwalt, kann nur bei gleichzeitiger Vorlage Ihrer schriftlich erteilten und unterschriebenen Vollmacht bearbeitet werden.

Bitte erläutern Sie in Ihrem Schreiben detailliert, zu welchem Zweck Sie nach Deutschland reisen möchten und aus welchen Gründen der Aufenthalt für Sie wichtig ist.

Bitte begründen Sie ausführlich, weshalb aus Ihrer Sic​​​​​​​ht die Ablehnung unbegründet ist. 

Ggfs. können Sie noch weitere Unterlagen nachreichen, welche Sie bei Antragstellung noch nicht eingereicht haben.

Amtssprache

Bitte beachten Sie, dass die Amtssprache der Deutschen Botschaft Jaunde Deutsch ist.

Richtet sich Ihre Remonstration gegen die Ablehnung eines nationalen Visum, werden Remonstrationen nur in deutscher Sprache akzeptiert. Nur dies lässt die notwendige Beteiligung der zuständigen innerdeutschen Ausländerbehörde am Remonstrationsverfahren zu.

Richtet sich die Remonstration gegen die Ablehnung eines Schengen Visum, werden auch Schreiben in französischer oder englischer Sprache akzeptiert.

Verfahrenslaufzeit

Die Bearbeitung von Remonstrationsverfahren nimmt derzeit mehrere Monate in Anspruch. 

Die Deutsche Botschaft Jaunde wird Sie nach Abschluss des Verfahrens kontaktieren oder Sie erhalten eine schriftliche Antwort in deutscher Sprache.

Sachstandsanfragen können während der Bearbeitungszeit nicht beantwortet werden.

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