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Die Zentralafrikanische Republik – eines der ärmsten Länder der Welt - ist ein Binnenstaat in Zentralafrika. Etwa 5,5 Mio. Einwohner verteilen sich auf einer Fläche von mehr als 600.000 km². Ein langjähriger Bürgerkrieg und fortwährende Kampfhandlungen haben eine schwere humanitäre Krise ausgelöst. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist auf humanitäre Hilfe angewiesen und mehr als ein Fünftel der Bevölkerung wurde durch die Kämpfe vertrieben.

Der 2016 gewählte und 2021 wiedergewählte Präsident Touadéra hat sich zum Ziel gesetzt, sein Land aus der Krise zu führen und die staatliche Autorität wiederherzustellen. Anfang 2019 hat die Regierung ein Friedensabkommen mit 14 Rebellengruppen geschlossen. Das Abkommen sollte die Voraussetzung für Stabilisierung bilden, konnte die Kampfhandlung jedoch noch nicht beenden. Die ca. 13.000 Soldatinnen und Soldaten der seit 2014 bestehenden multinationalen VN-Friedensmission MINUSCA sollen die Sicherheit im Lande garantieren und eine Rückkehr der Gewalt verhindern. Aufgrund der Unzugänglichkeit vieler Landesteile sind Fortschritte nur sehr langsam möglich. Die EU engagiert sich bei der Beratung von Sicherheitskräften und leistet darüber hinaus substantielle finanzielle Unterstützung für Stabilisierung und Wiederaufbau.

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